| Was
ist ein OTC-Wert?
OTC- Werte sind die sogenannten
small cabs und penny stocks.
Der OTC-Handel wird über
das Computernetz verschiedener Handelshäuser abgewickelt.
Die Preisgestaltung der
OTC-Werte obliegt diesen Handelshäusern.
OTC-Werte weisen eine nur
geringe Zulassungsanforderungen auf und werde spärlich überwacht.
Somit unterliegen OTC-Werte keiner speziellen Voraussetzungen für
die Börsenzulassung. Folglich können auch ausländische
Unternehmen, die nicht die Billanzierungsvorschriften der USA einhalten,
als OTC-Wert gehandelt werden.
Die Kreditwürdigkeit
bei OTC-Firmen ist häufig sehr gering, oder steht ganz in Frage. Teilweise
laufen gegen einzelne Unternehmen Konkursverfahren oder es handelt sich
um Briefkastenfirmen. Eine (neue) Kapitalbe- schaffung versuchen diese
Firmen mit Hilfe des OTC-Listings.
Wie
wird gehandelt?
OTC-Werte werden vielfach
nur von einem sogenannten Market Maker vertrieben. Der Market Maker steht
dem Emittenten gegenüber und arbeite oft mit ihm zusammen.
"The market
maker are shaking the trees."
Durch gezielte Nachrichtenmanipulationen
und fingierte Aktienkäufe und Aktienverkäufe reagieren OTC-Werte
sehr stark. Kursschwankungen von 70-80% sind keine Seltenheit.
OTC-Werte werden mit zwei
Kursen, dem Ask-(Kauf)-Kurs und dem Bid-(Verkauf)-Kurs, gehandelt.
Ein Beispiel:
Der Aks-Kurs $ 5,- liegt
über dem Bid-Kurs $ 4,- . Die Differenz von $ 1,- ist der sogenannte
Spread. Diesen Spread streicht in der Regel der Broker als Gewinn bei der
Vermittlung eines OTC-Wertes ein. Der Spread soll das Risiko des Aktienhänderls
(Market Maker) auffangen, wenn er OTC-Werte kauft, ohne hierfür einen
Käufer gefunden zu haben. Der Spread beträgt Durchschnittlich
bei OTC-Werten 30-40%, oder liegt höher.
Wenn Du als Anleger zum
Ask-Kurs kauft ($ 5,-) erfolgt erst dann die Gewinnzone, wenn der Bid-Kurs
($ 4,-) über dem Ask-Kurs liegt. |